Verbund

Der Forschungsverbund, bestehend aus neun deutschen Universitätskliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, war im Rahmen der Ausschreibung des BMBF zum Forschungsnetz für psychische Erkrankungen erfolgreich. Die unterschiedlichen Partner bringen eine vielschichtige, internationale Erfahrung in den Verbund ein, um wesentliche Aspekte der Bipolaren Störung zu ergründen. Während das koordinierende Universitätsklinikum Dresden (Prof. Dr. Dr. M. Bauer, Prof. Dr. A. Pfennig & Dr. E. Severus) auf die klinische Erforschung der Bipolaren Störung und der Substanz Lithium fokussiert ist, ist das Zentrum Tübingen (Prof. Dr. M. Hautzinger, Prof. Dr. A. Fallgatter) seit Jahrzehnten für die multizentrische Forschung im Bereich der Psychotherapie bekannt. Die Zentren Heidelberg (Prof. Dr. O. Gruber), Berlin (Prof. Dr. F. Bermpohl, Dr. T. Stamm) und Marburg (Prof. Dr. T. Kircher, Prof. Dr. A. Jansen) bringen eine ausgewiesene Expertise im Bereich der zerebralen Bildgebung ein, währen die Zentren München (Prof. Dr. T. Schulze) und Frankfurt (Prof. Dr. A. Reif) wegweisende Forschung im Bereich der Genetik psychiatrischer Erkrankungen vorzuweisen haben. Die Zentren Hamburg (Prof. Dr. M. Lambert) und Bochum (Prof. Dr. G. Juckel) vervollständigen den Verbund durch gewichtige Erfahrung im Bereich der Versorgungsforschung und der Neurobiologie. Das zentrale Management aller Daten erfolgt durch das Institut für Medizinische Informatik in Göttingen (Prof. Dr. O. Rienhoff). Durch eine räumliche Trennung von identifizierenden und studienspezifischen Daten wird ein Höchstmaß an Datenschutz sichergestellt.